Aus der Arbeitsschutzforschung – Luftqualität in Büros: So schlecht wie ihr Ruf?
Klagen über trockenen Hals, Schleimhautreizungen, brennende Augen, juckende Haut, Kopfschmerzen und vieles mehr treten immer wieder im Zusammenhang mit Büroarbeit auf. In einigen Fällen können diese Beschwerden sogar längere Arbeitsunfähigkeit mit sich bringen. Die Ursachen sind vielfältig und häufig nur schwer zu ermitteln. Neben einem schlechten Raumklima, einer unzureichenden Gestaltung des Arbeitsplatzes, Lärmbelastung und weiteren Faktoren wird häufig mangelnde Raumluftqualität als Verursacher genannt. Wann kann aber tatsächlich die Raumluftqualität für die genannten Beschwerden verantwortlich gemacht werden? Zur Beantwortung dieser Frage werden Informationen darüber benötigt, wie sich offensichtlich „gute“ Luft zusammensetzt. Zusammen mit insgesamt 19 Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträgern der öffentlichen Hand hat deshalb das Berufsgenossenschaftliche Institut für Arbeitsschutz BIA in über drei Jahren deutschlandweit Untersuchungen der Raumluftqualität in Büros durchgeführt.
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