Betriebliche Prävention
 

Prüfung und Zertifizierung von Textilien, Bekleidung und PSA

Berufsbekleidung und vor allem spezifische Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) sind in der heutigen Arbeitswelt unabdingbar. Ohne zertifizierte Bekleidung ist wirksame Prävention zum Schutz vor Gefahren, Verletzungen und Krankheiten nicht darstellbar. Die Kenntnis der Zusammenhänge ist für den Anwender und Endverbraucher oft nicht zu durchschauen. Die Vielzahl von Regelungen und Labels für die Textilien ist verwirrend und unübersichtlich. Man kann diese jedoch wie folgt in drei Gruppen zusammenfassen:

- EU-Richtlinien/-Verordnungen und -Kriterien, die für sicherheitsrelevante Erzeugnisse in die CE-Kennzeichnung münden
- Nationale Gesetzgebung, etwa das Gerätesicherheitsgesetz
- Private/freiwillige Kennzeichnungen für bestimmte Produkteigenschaften/-anforderungen oder -gruppen

Durch die gesetzlichen Regelungen sind in der Europäischen Union ein einheitlicher Marktzugang und ein gleiches Sicherheitsniveau bindend. Private Labels, die einen entsprechenden Marktzugang gefunden haben (wie z. B. Öko-Tex 100) dienen der Verbraucherinformation. Alle diese Informationen dienen letztendlich dazu, eine gleiche Produktqualität bzw. Mindestanforderungen zu sichern und dem Verbraucher eine gewisse Sicherheit zu geben. Der Käufer von persönlicher Schutzausrüstung sollte darauf achten, dass die Bekleidung mit dem CE-Zeichen und weiteren für PSA vorgeschriebenen Kennzeichnungen ausgestattet ist.

DOI: https://doi.org/10.37307/j.2365-7634.2016.09.05
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 2365-7634
Ausgabe / Jahr: 9 / 2016
Veröffentlicht: 2016-09-05