Das bg-liche Durchgangsarztverfahren (D-Arzt-Verfahren) ist seit vielen Jahrzehnten fest im Leistungskatalog der gesetzlichen Unfallversicherung verankert. Damit wird sichergestellt, dass der Unfallverletzte eine schnelle und sachgerechte Heilbehandlung durch unfallmedizinisch besonders erfahrene rzte erhlt.
Selbstverstndlich steht beim D-Arzt-Verfahren die medizinische Betreuung im Vordergrund. Aus Verwaltungssicht ist es jedoch von Zeit zu Zeit erforderlich, sich mit den Informationsflssen auseinanderzusetzen, dies insbesondere auch unter dem Aspekt des technischen Fortschritts und der damit einhergehenden Integrationsmglichkeiten der anfallenden Informationen in die bg-lichen DV-Verfahren.
Ein erster Ansatz fr eine Optimierung war dabei schnell zu finden: Vermeidung von Medienbrchen. Diese Feststellung ist sowohl fr Ablufe beim Arzt als auch in der Verwaltung zutreffend. D-Arzt-Berichte werden heute entweder mit Schreibmaschine oder auch mittels PC erstellt und als Papierbeleg weitergeleitet. Die Konsequenz dieses Ablaufs ist fr beide Seiten offenkundig: Die Informationen liegen nur auf Papier vor und knnen weder in den dv-mig gefhrten Praxisdatenbestand noch fr die verwaltungsseitige Weiterverarbeitung in die entsprechenden elektronischen Verfahren bernommen werden. Was lag also nher, Mglichkeiten und Chancen fr einen elektronischen Datenaustausch detailliert zu analysieren.
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