| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2365-7634 |
| Ausgabe / Jahr: | 7 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-07-10 |
+++ Verpflichtende Einführung von Umweltmanagementsystemen +++ Klagen zur Arbeitszeiterfassung von Lehrkräften angekündigt +++ Unternehmen unterschätzen Hitzerisiken am Arbeitsplatz +++ Mehr Krankmeldungen bei längerer Hitze +++ Beschäftigte im Gesundheitswesen sind häufig Krebsrisiken ausgesetzt +++ Es ist Zeckenzeit +++ COVID-Meldepflicht annulliert +++ Frist verpasst +++ Steigende Ozonwerte +++ Teilzeitwunsch +++ TFA beeinflusst Fortpflanzung +++ Gesundheitsgefährdende Überstunden +++ Neues Programm für mehr Kreislaufwirtschaft +++ Gewerkschaften warnen vor Gesundheitsschäden bei Abkehr vom Acht-Stunden-Tag +++ Neue Berufskrankheit Parkinson durch Pestizide +++ Neue Brandklasse L für Lithium-Brände +++ Neues Experten-gremium für den Digitalen Produktpass +++ Asiatische Tigermücke breitet sich in Deutschland aus +++ Verpackungsverbrauch gesunken, Recyclingquote gestiegen +++ Sucht Schweiz: Integration von Suchtprävention im BGM +++
Montagmorgen, 6:45 Uhr. Eine Intensivpflegerin beginnt ihre Frühschicht. Noch bevor sie den ersten Patienten versorgt hat, arbeitet ihr Körper bereits gegen die Umgebung: flackerndes Kunstlicht, monotone Flure, grelle Reflexionen, permanente visuelle Unruhe. Nach wenigen Minuten steigt das Stressniveau spürbar an.
„New Work“ bezeichnet die durch die Digitalisierung technisch ermöglichte Arbeitswelt, die von den Unternehmen und ihren Mitarbeitenden ständige Innovation, Wandlungsfähigkeit und Flexibilität einfordert. Daraus ergeben sich für die Beschäftigten viele Vor-, aber auch Nachteile – insbesondere psychische Herausforderungen wie Stress, Überforderung und das Aufheben der Grenze zwischen Privatleben und Beruf.
Die betriebliche Prävention steht in einer veränderten Arbeitswelt vor der Herausforderung, nicht nur bekannte Risiken zu minimieren, sondern sich vorausschauend auf bislang unbekannte Gefährdungen einzustellen. So entstehen durch die Digitalisierung neue, unbekannte Risiken – etwa psychische Überlastung, kognitive Überforderung oder Cybergefahren für Produktionsanlagen.
In der Theorie ist die Rolle der Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa) klar geregelt: neutral, unabhängig, ausschließlich dem Schutz von Leben und Gesundheit verpflichtet. Doch in der Praxis sieht das oft anders aus, hier gilt öfter: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Die Sifa steht wie alle Beschäftigten in einem wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnis zu dem Unternehmen, da dieses für den Lebensunterhalt sorgt.
Alles wird digitaler. In den Medien überschlagen sich die Neuigkeiten zu künstlicher Intelligenz, zu rasanten Entwicklungen und täglich neuen Möglichkeiten – in einem Tempo, bei dem sich mancher fragt, ob er oder sie überhaupt noch mitkommt.
Der Schutz der Sonn- und Feiertage besitzt im Mutterschutzrecht eine eigenständige Bedeutung. § 6 MuSchG knüpft an das allgemeine arbeitszeitrechtliche Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit an, verschärft dieses jedoch zugunsten schwangerer und stillender Frauen.
Das Verwaltungsgericht Berlin hielt eine Anordnung der Aufsichtsbehörde zur Nachrüstung einer Brandmeldeanlage für verhältnismäßig – trotz des Kostenrisikos bei Fehlalarmen, das die Betreiberin zu tragen hat: „Der Stand der Sicherheitstechnik im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes im maßgeblichen Zeitpunkt des Jahres 2015 ist im Land Berlin eine automatische Brandmeldeanlage mit direkter und unmittelbarer Aufschaltung auf die Berliner Feuerwehr.“
Seit in den frühen 80er-Jahren, zunächst nur von Teilen der politischen Klasse in Europa und den USA, eine öffentliche Diskussion um das sog. Ozonloch in der Atmosphäre und die verheerende Wirkung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) in Spraydosen und Kühlschränken entfacht wurde, hat sich inzwischen weltweit die Erkenntnis verbreitet, dass grenzenloses Wachstum ohne Rücksicht auf Natur und Klima zu irreparablen Schäden führt, an denen auch kommende Generationen noch zu tragen haben werden.
Prof. Dr. jur. Eberhard Jung stellt Ihnen Rechtsthematiken vor, die für Unternehmen im Allgemeinen und den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Besonderen relevant sind.
+++ Bunt und informativ: VdS-Brand SchutzTage 2026 in Köln +++ IS541.1: Das weltweit erste 5G-450-MHz-Smartphone für Zone 1/21 +++
Virtual Reality hält zunehmend Einzug in die betriebliche Gesundheitsförderung. Die Technologie macht Gesundheitsrisiken erlebbar und stärkt die Motivation für präventives Handeln im Arbeitsalltag. Sebastian Ruggaber erläutert, wie immersive Erlebnisse Prävention im Unternehmen greifbarer machen und klassische Maßnahmen sinnvoll ergänzen können – und worauf Unternehmen beim Einsatz achten sollten.
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